Eine exzellente Kapitalanlage

Nicht nur aufgrund ihrer guten Vermietbarkeit, sondern auch unter steuerlichen Gesichtspunkten stellen Denkmalimmobilien exzellente Kapitalanlagen dar. Ein Anleger, der in eine Denkmalschutzimmobilie investiert, erhält vom Staat einen erheblichen Steuervorteil. Grundlage der Steuerersparnisse sind die §§ 7h/i EStG.

Konkret bedeutet dies, dass durch die Sanierung einer Denkmalimmobilie bzw. eines Baudenkmals Modernisierungskosten entstehen. Diese Modernisierungskosten kann der Käufer der Immobilie verteilt über 12 Jahre zu 100% abschreiben. So kann er in den ersten 8 Jahren jeweils 9% der Modernisierungskosten pro Jahr als Werbungskosten abschreiben und in den letzten 4 Jahren jeweils 7%.

Abschreibung der Altbausubstanz

Darüber hinaus kann der Käufer noch die ursprüngliche Altbausubstanz abschreiben. Hierbei erfolgt bei Denkmalimmobilien, die vor dem 01.01.1925 gebaut wurden, eine lineare Abschreibung über 40 Jahre (also 2,5% pro Jahr) und bei Baudenkmälern, die ab dem 01.01.1925 errichtet wurden, eine Abschreibung über 50 Jahre (also 2,0% pro Jahr).

Wird eine Denkmalimmobilie/Baudenkmal nicht als Kapitalanlage zur Vermietung erworben, sondern zieht der Käufer selber ein, wird ebenfalls ein Steuervorteil in fast gleicher Höhe gewährt. Dann können 90% der Modernisierungskosten über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben werden.

Neben diesen Steuervorteilen für Denkmalimmobilien können Kapitalanleger, die die Immobilie nach der Sanierung vermieten, zusätzlich noch die Finanzierungskosten (also die Darlehenszinsen) zu 100% abschreiben.

In Summe führen diese genannten Abschreibungsmöglichkeiten insbesondere bei Käufern mit einer hohen Steuerlast dazu, dass bis zu 50% des Kaufpreises aus Steuerersparnissen finanziert werden.

Und sollten Sie die Immobilie jemals wieder verkaufen, haben Sie abschließend noch einen weiteren Vorteil: Alle Gewinne aus dem Verkauf einer Immobilie sind nach Ablauf von 10 Jahren vollkommen steuerfrei. Dieser Vorteil existiert bei keiner anderen Kapitalanlage mehr, denn dort muss auf den Gewinn immer die sog. „Abgeltungssteuer" gezahlt werden.

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