Anerkennung als Denkmal vorausgesetzt

Voraussetzung für die steuerliche Förderung ist die Anerkennung als Denkmal. Ist diese Voraussetzung erfüllt, werden Sanierungs- und Umbaumaßnahmen steuerlich gefördert. Diese Regelung gilt sowohl für den Bauherren als auch für den Käufer einer Wohnung. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Denkmalimmobilie zukünftig vermietet oder
selbst genutzt werden soll.

Von einer steuerlichen Förderung profitieren Baumaßnahmen, die zur Erhaltung des Gebäudes als Baudenkmal oder zu seiner sinnvollen Nutzung erforderlich sind. Wichtig ist, dass die Baumaßnahmen erst nach Kaufvertragsabschluss durchgeführt werden, um die Vorteile einer steuerlichen Förderung ausschöpfen zu können.

Steuern in Vermögen wandeln

Der Investor erwirbt eine oder mehrere Wohnungen (oder sogar ein ganzes Haus – ein sog. Globalobjekt), um dann seine persönliche Steuerlast deutlich zu senken. De facto erfolgt hier eine Umwandlung von Steuern in persönliches Vermögen. Und das bei einem Investment, das ein sehr hohes Maß an Sicherheit aufweist, denn kernsanierte Immobilien dieser Art mit Parkettböden, hohen Räumen, Stuck, großen Balkonen und häufig in zentralen Lagen von Metropolen haben faktisch kein Leerstandsrisiko. Die niedrigen Zinsen im aktuellen Marktumfeld tun ihr Übriges, um eine solche Investition lukrativ zu machen.

Umfang der steuerlichen Förderung

Selbstnutzer können maximal 9 % der Denkmalschutzaufwendungen pro Jahr ab dem Jahr der Fertigstellung und weitere neun Jahre (insgesamt 90 %) als Sonderausgaben bei der Ermittlung der Einkommensteuer berücksichtigen. Geregelt ist dies in den Paragraphen 10f in Verbindung mit 7i Einkommensteuergesetz.

Soll eine Wohnung dagegen vermietet werden, können im Rahmen der Ermittlung der Einkünfte aus Vermietung
und Verpachtung die Aufwendungen zum Erhalt des Denkmalschutzes als Werbungskosten geltend
gemacht werden. Möglich sind bis zu 9 % pro Jahr in den ersten 8 Jahren und weitere 7 % in den nachfolgenden vier Jahren, insgesamt also 100 % der Denkmalschutzaufwendungen in 12 Jahren. Geregelt ist dies im Paragraphen 7i des Einkommensteuergesetzes.

Zum Vergleich beträgt der Zeitraum für die steuerliche Reduktionsmöglichkeit bei einer normalen Abschreibung von 2 % 50 Jahre. Aus der Verkürzung der Laufzeit auf 12 Jahre resultieren im Regelfalle deutliche Steuerersparnisse.


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