Steuervorteile beim Kauf einer Denkmalimmobilie

Sie tragen sich mit dem Gedanken, eine Denkmalschutzimmobilie zu kaufen? Der Käufer einer solchen Denkmalschutzimmobilie kann die Sanierungskosten verteilt über 12 Jahre zu 100% abschreiben, genauer in den ersten 8 Jahren je 9%, danach jeweils 7% der Modernisierungskosten. Außerdem kann auch die Altbausubstanz abgeschrieben werden. In dem Fall, dass die Denkmalimmobilie bereits vor dem 01.01.1925 gebaut wurde, können 2,5% jährlich abgeschrieben werden, bei Erbauung ab dem 01.01.1925 2,0% pro Jahr. Hinzu kommen die Finanzierungskosten (Darlehenszinsen) die zu 100% abgeschrieben werden können.

Der Kauf einer Denkmalimmobilie erfolgt Zug um Zug

Die Kaufpreiszahlung beim Kauf einer Denkmalschutzimmobilie erfolgt Zug um Zug in verschiedenen Kaufpreisraten. Den ersten Zug vollzieht dabei immer der Bauträger auf rechtlicher Grundlage der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV). Der Bauträger schließt daher immer zuerst einen Teil der Sanierung der Denkmalimmobilie ab, beispielsweise die Fertigstellung des Rohbaus, und erhält nach Abschluss dieser Maßnahme sein Geld. So hat der Käufer die Sicherheit, dass er nicht in Vorleistung gehen muss, da er nie für eine Leistung zahlt, die noch nicht erbracht worden ist. Allgemein wird beim Kauf einer Denkmalimmobilie der gesamte Kaufpreis in 5 – 7 Raten ausgeglichen. Seit dem 01.01.2009 kann der Käufer 5% des Gesamtkaufpreises von der ersten angeforderten Rate abziehen und diese als Sicherheitsleistung bis zur vollständiger Fertigstellung der Immobilie einbehalten.

Auch ohne Eigenkapital finanzierbar

Eine Denkmalschutzimmobilie kann auch ohne oder mit nur sehr geringem Einsatz von Eigenkapital gekauft werden. Entscheidend ist die Bonität des Käufers und eine gezielte Auswahl der finanzierenden Bank. Über unsere Finanzierungspartner haben wir die Möglichkeit, auf eine Vielzahl von Banken zuzugreifen, um so passende Finanzierungskonzept zu finden und zu realisieren.

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