Besonders schützenswert

Eine Denkmalimmobilie bzw. ein Baudenkmal (diese beiden Begriffe können synonym verwendet werden) ist eine Immobilie, die zumeist aufgrund ihrer baulichen historischen Bedeutung als besonders schützenswert eingestuft wird. Viele Eigenschaften können dazu führen, dass eine Immobilie als historisch bedeutsam eingestuft wird und damit den Status einer Denkmalimmobilie erlangt: Es kann besonders künstlerisch mit zahlreichen Ornamenten gestaltet sein oder einst auch Geschichte geschrieben haben - möglicherweise reicht aber auch eine technische Besonderheit. Zumeist fällt eine denkmalgeschützte Immobilie jedoch durch eine architektonisch ansprechende Gestaltung auf, die es zu erhalten gilt. Ist der Status als Denkmalimmobilie erst offiziell, werden die Gebäude in den allermeisten Fällen aufwendig saniert und modernisiert. Dies gilt für außen, aber auch für innen, wo eine hochwertige Ausstattung als Standard gilt. So werden Denkmalimmobilien schnell zu einem echten Schmuckstück und als Bereicherung für eine Stadt wahrgenommen.

Auf Langlebigkeit saniert

Alle Maßnahmen, die die Denkmalimmobilie / das Baudenkmal wieder instand setzen, weisen daher eine besondere Förderung auf. Diese wird allerdings nur dann und in dem Umfange gewährt, wie es nach Art und Umfang zur Erhaltung des Gebäudes als Denkmalimmobilie/Baudenkmal oder zu seiner sinnvollen Nutzung erforderlich ist. Dabei wird im Gesetz definiert, dass eine sinnvolle Nutzung nur anzunehmen ist, wenn das Gebäude in der Weise genutzt wird, dass die Erhaltung der schützenswerten Substanz des Gebäudes auf die Dauer gewährleistet ist. Eine Denkmalimmobilie/Baudenkmal muss also quasi per Gesetz auf Langlebigkeit hin saniert werden. Dies ist ein weiterer Aspekt, der für die Solidität und die Nachhaltigkeit einer solchen Investition spricht.

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