Denkmalimmobilien sind schützenswerte Kulturgüter

Die Altstadtviertel unserer Städte werden gemeinhin als attraktiv empfunden. Grund ist die Vielfältigkeit der Architektur, die verschnörkelten Fassaden, die die heute zumeist denkmalgeschützten Immobilien so einzigartig und zu einem echten Blickfang werden lassen.
Denkmalschutzimmobilien weisen naturgemäß eine einzigartige Bausubstanz vor, die in dieser Form heutzutage nicht mehr gebaut wird. Um diese kulturhistorisch relevanten Immobilien der Nachwelt zu erhalten, wurde das sogenannte Denkmalschutzgesetz verabschiedet. Das Gesetzt variiert von Bundesland zu Bundesland, soll im Kern aber dafür Sorge tragen, dass schützenswerte Immobilien dauerhaft erhalten bleiben und nicht verfälscht, beschädigt, beeinträchtigt oder zerstört werden. Das Kulturgut "Denkmalimmobilie" soll so dauerhaft gesichert werden.

Um dies zu gewährleisten, wird eine Denkmalimmobilie in der Denkmalliste geführt, die von der Denkmalschutzbehörde verwaltet wird. In der Praxis bedeutet dies, dass zukünftige Renovierungsmaßnahmen vor der Umsetzung mit der Denkmalbehörde abgestimmt werden müssen, konkret definiert die Denkmalbehörde Bestandsschutz und Auflagen gegenüber den Besitzern der Denkmalimmobilien. Dies führt manchmal zu Unstimmigkeiten zwischen Hausbesitzer und Behörde, da diese unter Umständen verschiedene Interessen verfolgen. Während der Hausbesitzer vielleicht ein Fenster in Kunststoffbauweise verbauen möchte, wird die Denkmalbehörde auf eine Variante aus Holz bestehen, da die ursprünglichen Fenster aus dem gleichen Material gefertigt wurden. Im Zweifel kommt so nur eine individuelle Fertigung in Frage, die den Preis nach oben treibt.

Eine lukrative Investition

Zum Ausgleich hat der Gesetzgeber neben Förderprogrammen der jeweiligen Landesregierungen auch Zuschüsse und Zuweisungen für die Denkmalpflege vorgesehen. Gemäß den Paragraphen 7i EStG und 10f EStG können zudem Steuervergünstigungen geltend gemacht werden, die die Absetzung der Sanierungskosten der Baudenkmäler betreffen. All das macht die Investition in eine Denkmalimmobilie zu einer lukrativen Kapitalanlage.

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