Bauzinsen auf Rekordtief

Die Bauzinsen sind – im Sog der extrem niedrigen Umlaufrendite (10-jährige Staatsanleihen) – erneut auf ein historisches Tief gefallen. Dementsprechend war es noch nie so günstig, sich zu verschulden wie heute. Und das Interessante bei dieser Entwicklung, die mit steigenden Preisen am Immobilienmarkt einhergeht, ist, dass die Zinsen teilweise schneller gefallen sind als die Immobilienpreise gestiegen.

Was bedeutet dies für Kapitalanleger in Immobilien?

Das bedeutet für Investoren und Kapitalanleger, dass es heute trotz gestiegener Preise (insbesondere in den Metropolen) teilweise rentierlicher ist zu investieren als noch vor drei oder vier Jahren als die Preise niedriger waren. Der in dieser Zeit massiv gesunkene Zins hat die steigenden Preise also überkompensiert. Hinzu kommt, dass nicht nur die Preise gestiegen sind, sondern auch die Mieten. Damit ist es inzwischen möglich, dass die Miete den Zins deutlich übertrifft – auch bei qualitativ sehr hochwertigen Objekten wie Neubauten oder sanierten Denkmalimmobilien. Das heißt, alleine aus der erzielten Miete ergibt sich ein Tilgungseffekt.

Somit erhöhen die niedrigen Zinsen auch die Sicherheit einer Investition, da mehr Geld für die Tilgung verbleibt, was wiederum zu einem schnelleren Schuldenabbau führt. Das Ziel einer abbezahlten Immobilie, z.B. als Altersvorsorge, wird somit schneller erreicht.

Was bedeutet dies für Kapitalanleger in Denkmalimmobilien?

Bei einer Investition in Denkmalimmobilien kommen zusätzlich noch die sehr hohen Steuervorteile hinzu, die als echter Nettozufluss die Rendite für den Investor in 12 Jahren in sonst nicht zu erreichende Höhen treiben. Und das bei einem sehr hohen Sicherheitsniveau, denn das Problem des Leerstandes stellt sich an guten Standorten bei diesen vollständig sanierten Denkmalimmobilien heute nicht mehr. Wie sind die Aussichten der weiteren Zinsentwicklung?

Grundsätzlich dürften die Zinsen nicht sehr schnell sehr stark steigen. Aber dennoch wird diese extreme Niedrigzinsphase, wie wir sie derzeit erleben, nicht dauerhaft sein. Dies legen auch die Preise für Zins-Derivate (also Termingeschäfte auf zukünftige Zinspapiere) nahe. Sie zeigen, dass der Markt steigende Zinsen spätestens ab 2015 erwartet.

Insofern ist aktuell wahrscheinlich ein Zeitpunkt, der historisch als Zins-Talsohle zu beschreiben sei wird. Insofern dürfte aus Finanzierungssicht kaum mehr ein besserer Zeitpunkt kommen, den Weg zu einer Immobilie als Altersvorsorge einzuschlagen.

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