Denkmalschutzimmobilien als sichere Sachwertanlage

Denkmalimmobilien bieten einige Vorteile, die andere Anlageimmobilien in dieser Form tatsächlich nicht bieten können. Zuerst einmal gelten Baudenkmäler als inflations- und krisensicher. Speziell die Immobilien, die sich in attraktiver Lage inmitten von Großstädten befinden, stehen auf der Mieterseite hoch im Kurs. Lukrative Mieteinnahmen und eine konstante Nachfrage sind so auf lange Zeit gesichert.

Die Mieteinnahmen in Kombination mit den steuerlichen Vorteilen decken in der Regel die komplette Finanzierungsbelastung. Denn Kapitalanleger können sich beim Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie eine erhöhte Abschreibung zunutze machen. Nach § 7h, i und 10f des Einkommenssteuergesetztes können Sanierungs- und Modernisierungskosten bei Denkmalimmobilien nämlich über zwölf Jahre in voller Höhe abgeschrieben werden. Oftmals kann die Abschreibung sogar noch mit einem geförderten KFW-Darlehen kombiniert werden. Entscheiden Sie sich nach 10 Jahren für einen Verkauf, ist der Erlös aus diesem Verkauf steuerfrei. Diese Möglichkeiten bieten "normale" Anlageimmobilien in der Form nicht.

Beste Qualität

Auch die Qualität einer Sanierung ist im Schnitt deutlich besser, denn Denkmalimmobilien werden in der Regel nur von erfahrenen Bauherren ausgewählt und saniert. Auch da sie hinsichtlich ihres Baustil keinem Modetrend unterliegen, stellen sie eine zeitlose und rundum wertbeständige Investition dar.

In der Bundesrepublik Deutschland gehören der Schutz von Baudenkmälern und deren Pflege zu den Aufgaben der Länder und sind dementsprechend gemäß der jeweiligen Denkmalschutzgesetze inhaltlich unterschiedlich organisiert. Um das "Gütesiegel" der Denkmalschutzbehörde zu erhalten, muss eine Immobilie als besonders erhaltenswert eingestuft werden. Gründe hierfür können die Bauweise oder auch die Geschichte eines Hauses sein.