Denkmalimmobilie Neu Fahrland Ensembles, Potsdam

  • Denkmalschutzimmobilie Neu Fahrland Ensembles,Potsdam,Brandenburg
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Modernes Wohnen mit Freiraum - die Villa

Das heute denkmalgeschützte Gutshaus ist ein Stück lebendige Kulturgeschichte und Zeugnis der Tage von Friedrich Wilhelm IV. In den frühen 1850er Jahren nach Plänen von Ludwig Persius gebaut, ist es aufgrund seiner imposanten Bauweise im normannischen Burgenstil bis heute eines der herausragenden Wahrzeichen des nördlichen Potsdams. Es befindet sich am nördlichen Ende der Insel Neu Fahrland und verfügt über einen direkten Zugang sowie freien Blick auf den Weißen See. Das majestätische Antlitz mit seinem markanten Zinnenturm unterstreicht: Hier steht ein Haus von Bedeutung. Hier wohnt man in einem ehemaligen Gutshaus mit herrschaftlichem Charakter. Dieser kommt auch im Inneren der Denkmalimmobilie zum Ausdruck, die mit großzügiger Raumgestaltung und imposanter Deckenhöhe die Wesenszüge eines Prachtbaus vorweisen kann.

Exklusive Details

Auch die erhalten gebliebenen historischen Details, etwa eine Wangentreppe mit Traljengeländer im Haupttreppenhaus oder eine neobarocke Eichentreppe, haben der Denkmalschutzimmobilie den Charme vergangener Epochen erhalten. Nach aufwändiger Sanierung vereint die Kaiservilla zukünftig Denkmalschutzvorgaben mit den Ansprüchen eines modernen Wohn- und Energiekonzepts. Die insgesamt 8 Wohneinheiten zeichnen sich durch zahlreiche hochwertige Ausstattungsmerkmale aus, bspw. eine Fußbodenheizung in Kombination mit einem hierfür geeigneten Echtholzparkett, eine exklusive Badausstattung sowie großzügige Grundrisse für ein Höchstmaß an individuellem Freiraum.

Die alte Stallung

Dieses imposante Gebäude aus dem Jahr 1855 beeindruckt mit seiner historischen Fassade, welche gut erhaltene Elemente der Tudorgotik und markante Preußischen Kappendecken beinhaltet. Die Denkmalimmobilie ist als Bestandteil des historischen Gutshofs ein Stück Potsdamer Stadtgeschichte und Zeugnis vergangener Epochen. Als das südliche Ende des Denkmal-Ensembles wird dieses ehemalige Stallgebäude nach Fertigstellung in eine liebevoll gestaltete Gartenlandschaft eingebettet sein und den Bewohnern in jeder Wohneinheit einen eigenen, großzügigen Gartenanteil bieten. Einstmals in massiver Bauweise als Rinder- und Pferdestall errichtet, ermöglicht die Denkmalimmobilie dank ihrer Weiträumigkeit im Innern vielfältige Möglichkeiten. Hier entsteht moderner Wohnraum, der mit einem Höchstmaß an individuellem Freiraum die Wohnansprüche des 21. Jahrhunderts wie maßgeschneidert erfüllt und zudem Denkmalschutzvorgaben mit einem modernen Wohn- und Energiekonzept vereint.

Hochwertig ausgestattet

Die insgesamt 6 Wohneinheiten der Denkmalimmobilie zeichnen sich durch zahlreiche hochwertige Ausstattungsmerkmale aus: Ein wohlig-warmes Gefühl an den Füßen dank Fußbodenheizung und Echtholzparkett, eine exklusive Badausstattung, weite und lichtdurchflutete Räume auf zwei Etagen sowie die Ruhe im individuell gestaltbaren Gartenanteil bieten weit mehr als nur ein Dach über dem Kopf. Hier finden Bewohner den Raum zum Durchatmen. Hier gehen Wohnen und Wohlfühlen Hand in Hand.

Potsdams nördliches Entree

Auch wenn es Zeitzeugen zu diesem Zeitpunkt wohl noch nicht bewusst war: Als im Mai 1945 sowjetische Armee-Einheiten sich ihren Weg nach Potsdam erkämpften, da ging für den Gutshof Nedlitz ein langes Kapitel zu Ende. Seit Ende des 17. Jahrhunderts befand sich das Anwesen im Besitz der Familie Müller (später Lutze), in den Nachkriegsmonaten, sollte es schon bald an die Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe übergehen und als Maschinenstation fungieren. Walter Lutze hieß der letzte Eigentümer des Gutshofes, bevor der 2. Weltkrieg dem Familienbesitz ein Ende setzte. Er war somit letzter einer langen Ahnenreihe von Besitzern, die im Jahr 1679 ihren Anfang nahm, als das Amt Potsdam nach Übergabe von Friedrich Wilhelm von Brandenburg das Gut mit Erbvertrag Matthias Müller überließ. Die Familie Müller war zuvor bereits seit 1588 Eigentümerin der Fährrechte am direkt angrenzenden Fährübergang, mit der Übernahme des Gutshofes wurden Gut und Fähre in Nedlitz zusammengeführt. Der Wandel als stetiger Begleiter Zu diesem Zeitpunkt hatte der Gutshof noch ein deutlich anderes Gesicht als heute, denn keines der damaligen Gebäude ist heute noch erhalten.

Modernisierungs- und Instandhaltung

Größere Umbaumaßnahmen erfolgten erst wieder in den Jahren 1922 und 1923 unter dem damaligen Eigentümer Martin Lutze. Diese waren überfällig, befanden sich doch insbesondere die sanitären Anlagen der heutigen Denkmalimmobilie noch auf dem Stand um 1850. So gab es im Haus weder Toiletten noch Bäder, auch elektrisches Licht war nicht verfügbar. In diesen Punkten wurde Abhilfe geschaffen, zudem wurde die Küche modernisiert, mehrere Zwischenwände wurden entfernt und darüber hinaus bekam das Gebäude einen architektonisch unspektakulären Anbau an der Nordseite, welcher den Einbau der Toiletten ermöglichte. Ein letztes Mal vor dem 2. Weltkrieg wurde das Gutshaus im Jahr 1935 umgebaut und erhielt in diesem Zug unter anderem eine bis heute erhaltene neobarocke Eichentreppe. Im Jahr 1945 fing dann die neue Zeitrechnung für den Gutshof an.

Die Familie Lutze wurde enteignet, der Gutshof diente fortan als Maschinenstation. Als das Ehepaar Lutze sowie weitere Bewohner das Haus 1950 räumen mussten, wurden am Gutshaus mehrere Reparaturen vorgenommen, insbesondere am undichten Dach, wo der charakteristische Turm abgetragen und durch ein Notdach ersetzt wurde. Weitere Erhaltungsmaßnahmen fanden im Jahr 1964 statt, als man unter anderem das Mauerwerk mit Zementputz überzog. Ab dem Jahr 1992 befand sich im Gutshaus der Verwaltungssitz der Gemeinde Fahrland bis zu deren Auflösung im Jahr 2003, als Neu Fahrland nach Potsdam eingemeindet wurde. Seither stehen die Gebäude der heutigen Denkmalimmobilie leer. Nun werden in naher Zukunft das Gutshaus und die alten Stallungen denkmalgerecht saniert und – an Nord- und Westseite durch Neubauten ergänzt – in modernen Wohnraum umgewandelt. Wo einst die Familie Müller über Jahrhunderte den Gutshof Nedlitz bewirtschaftete, am historischen Entree zu Potsdams Norden, zieht schon bald neues Leben ein.

 

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