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Die Gebäude des Hofgutes
Die Denkmalschutzimmobilie Hofgut, erbaut zwischen 1860 und 1870, gestaltet sich wie ein Vierseithof mit insgesamt 5 Einzelgebäuden. Ost- und Nordflügel wurden 1970 saniert und werden überwiegend von den Eigentümern bewohnt. Jede Wohneinheit erhält einen Balkon bzw. eine Terrasse. Hier zu leben, heißt die Vorzüge der Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verbinden. Dicke, jahrhundertealte Mauern vermitteln das Gefühl von gediegener Geborgenheit. Großzügige Raumaufteilungen werden höchsten Ansprüchen an zeitgemäßem Wohnen gerecht. Energiesparende Materialien und hochwertige Innenausstattungen sorgen für ein einmaliges Raum- und Wohnerlebnis. Aus der Synthese von Alt und Neu entsteht dieses besondere Ambiente, das sich nur im Denkmal realisieren lässt. Jeder Wohnung wird ein Stellplatz und Abstellraum zugeteilt. Mitten im Hof wird ein Ruhepol geschaffen. Rund um die alte Kastanie werden Sitzmulden als Stätte des Begegnens zur Verfügung gestellt, von denen man einen guten Blick auf den Wasserturm hat, der die 150 Jahre alte Geschichte des Hofes perfekt widerspiegelt.
Die Architektur 
Die Erschließung der denkmalgeschützten Wohneinheiten erfolgt über einen reizvollen Glasvorbau, der energetisch den neuesten Anforderungen gerecht wird. Die Stahl-Glaskonstruktion scheint unter dem eindrucksvollen historischen Vordach zu schweben. Die Transparenz und Leichtigkeit, die hiervon ausgeht, steht im außergewöhnlichen Kontrast zu den jahrhundertealten Steinen des Hauses. Die großzügigen Wohnflügel besitzen Wohnungen zwischen 77 und 163 qm. Auf maximal drei individuellen Etagen wird ein besonderes Wohngefühl entstehen. Die Räume werden weitgehend vom historischen Bestand geprägt sein. Im Erdgeschoss wird dies besonders deutlich werden: Das geschwungene Kreuzgewölbe wird hier einen außergewöhnlichen Charme verbreiten. Verzierte gusseiserne Träger werden zum Teil sichtbar bleiben. Ebenfalls beachtenswert sind die Schwalbennester: Hier wird man später „über den Dingen“ sitzen, wenn man nicht gerade unter der Kastanie im Hof verweilen will.
Fenster, Fenstertüren und Glasfassaden 
Alle Fenster, Fenstertüren und Glasfassaden werden aus Aluminium- oder Stahlprofilen in direkter Absprache mit dem Denkmalamt, hergestellt. In den Bereichen der großen Glasflächen und der Schwalbennester wird eine Verschattung vorgesehen, die Dachflächenfenster werden aus Holz als Schwing- oder Klappschwingfenster der Firma VELUX oder gleichwertig eingebaut.
Innenputz 
Die Decken- und Wandflächen werden glatt gespachtelt und erhalten einen deckenden Anstrich mit speziellem Farbkonzept in hellen Tönen. Auch die Bereiche der Kreuzgewölbedecken werden liebevoll neu verputzt und farbig angelegt. Fußböden In den Wohnräumen wird Parkettboden – passend zum Hofensemble, verlegt. Es erhält eine umlaufende Holzsockelleiste und ist endversiegelt. Die Küchen und Bäder erhalten einen Natursteinbelag. Badeinrichtung Alle Bäder erhalten hochwertige Badkeramik des Herstellers Duravit, Serie III von Philippe Starck. Die in allen Hauptbädern eingebauten LCD-Fernseher runden die hochwertige Ausstattung in den Nassbereichen ab.
Heizungstechnik 
Die Gesamtanlage wird für die Heizung und das Warmwasser zentral im Hausanschlussraum im Keller des Westflügels über ein Blockheizkraftwerk versorgt, was zur Folge hat, dass zum Teil eigener Strom erzeugt wird und man damit etwas unabhängiger von lokalen Stromanbietern ist. Die Beheizung der Wohnungen erfolgt mit über Thermostatventil regulierbaren Plattenheizkörpern. In den Bädern erfolgt der Einbau von Handtuchheizkörpern.
Elektrotechnik 
Es erfolgt eine komplett neue Elektroinstallation gemäß den neuesten technischen Bestimmungen. Es kommt ein Schalterprogramm der Firma Gira Serie E2 zur Anwendung. Jede Wohnung erhält an der jeweiligen Hauseingangstür eine Gegensprechanlage mit Videoüberwachung. In mehrgeschossigen Wohneinheiten sind zwei Sprechstellen vorgesehen. In allen Wohnräumen, der Küche und im Hauptbad wird ein TV-Anschluss eingebaut.
Balkone / Terrassen 
Die Schwalbennester der Denkmalschutzimmobilie werden aus einer Holz- oder Stahlkonstruktion gemäß Auflagen des Denkmalamtes errichtet und die Wangen seitlich verglast. Die Brüstungsgeländer erhalten eine Füllung als Lochblech mit quadratischen Stanzungen. Die Bodenbeläge der Balkone und Schwalbennester bestehen aus Hartholz von Bankirai oder gleichwertig. Die Terrassen erhalten entweder den gleichen Belag oder Naturstein gemäß der Auflage des Denkmalamtes.
Außenanlagen 
Die Außenanlagegestaltung erfolgt gemäß dem Außenanlageplan mit Pflanzen und Belägen als Pflaster. An den Gebäudeaußenwänden – außer im Straßenbereich, wird ein Spritzschutzstreifen eingebaut. Jede Erdgeschosswohnung erhält eine Außenzapfstelle. Ein Gemeinschaftsplatz in der Mitte des Vier-Seiten-Hofes mit Sitzgelegenheiten ergänzen die Außenanlagegestaltung. Eine über Bewegungsmelder gesteuerte Außenbeleuchtung rundet das Gesamtbild ab.
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Weitere Objekt-Informationen
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Frankfurt a.M.
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Herrschaftliches Hofgut zu Hessen
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Sanierungsanteil: 65% Kaufpreise: 234.924 - 392.288 € Wohnflächen: 78,57 - 131,20 qm Einheiten: 9 Fertigstellung: 2012
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